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Erfolgreiches Changemanagement dank Change-Fitness Studie!

Am 19.02. fand die 16. HeithausenBehler Impulse Veranstaltung statt, diesmal stand sie unter dem Thema Change. Claudia Schmidt, Geschäftsführerin der Mutaree GmbH stellte die Ergebnisse der 5. Change-Fitness-Studie vor, die  alle zwei Jahre im Rahmen des Forschungsprojektes Change Evolution 2020 unter wissenschaftlicher Leitung von Frau Prof. Sackmann vom Institut für Entwicklung zukunftsfähiger Organisationen der Universität der Bundeswehr München und in Kooperation mit dem BDU durchgeführt wird. Mutaree trägt hierfür seit 2010 die Gesamtverantwortung.  

Das interessierte Fachpublikum war gespannt auf die neuen Fakten zur Change-Fitness in Unternehmen. Basis der Studie sind Befragungen von über 350 Teilnehmern aus unterschiedlichsten Branchen und drei Hierarchiestufen von DAX- und Mittelstandsunternehmen mit zwischen 500 und 25.000 Mitarbeitern. Ernüchternd stellte Claudia Schmidt fest: „Nein, wir sind nicht Change-Fit!“. Wie sich das in Zahlen wiederspiegelte, konnte eindrucksvoll durch die Vergleichszahlen der letzten 5 Studien dargestellt werden.

So zeichnet sich in der aktuellen Studie gegenüber 2016 zwar bei der Einbindung der Mitarbeiter ein leichter Trend nach oben ab, allerdings in der absoluten Zahl bewegen sich die Unternehmen prozentual immer noch unter den Zahlen von 2010, 2012 und 2014. Das ist umso erschreckender, da viele Theorien die Einbindung von Mitarbeitern als Garant für einen erfolgreichen Changeprozess ausweisen. Auch der Invest in Kommunikation wird von den Studienteilnehmern als eine geeignete Sofortmaßnahme genannt, um die Change-Fitness zu steigern. Angela Behler, Geschäftsführerin der Kommunikationsagentur HeithausenBehler GmbH, die seit über 20 Jahren Veränderungsprozesse mit maßgeschneiderten Kommunikationsmaßnahmen begleitet, bestätigte: “Unternehmen wissen, dass Kommunikation sinnvoll ist, riskieren aber bei Changeprozessen eher das Scheitern, weil sie zu spät oder gar nicht für gezielte Kommunikationsmaßnahmen sorgen, geschweige denn Budgets dafür einplanen.“ 

In der anschließenden, regen Diskussion zeigte sich ein heterogenes Bild. Es gibt immer noch Unternehmen, deren Mitarbeiter ihr Leben lang bei einem Arbeitgeber unter Vertrag sind,  sozusagen „die Eltern gegen den Arbeitgeber eingetauscht haben“. Andererseits schlagen z.B. Firmen eher unmotiviert den Weg der Veränderung ein, die jahrelang gut mit dem Leitspruch „Never change a running system“ gefahren sind und jetzt durch die Digitalisierung sich eher gezwungen fühlen. Und das Ganze spielt sich vor dem Hintergrund der aktuellen Gemengelage von der „Welt der Effizienz“  und der „Welt der Innovation“ ab.

In diesem Zusammenhang stellte Claudia Schmidt die organisationale Ambitextrie als Lösungsweg vor, was so viel bedeutet wie, dass in Zukunft Führungskräfte „mit beiden Händen Organisationen zu verändern haben“. Sie werden zu Gestaltern von Veränderungserfolgen, in dem sie die notwendige Zutrauenskultur, die Effizienz und Innovation verbindet, entwickeln und prägen.  

Im anschließenden Get-together resumierten alle Teilnehmer*innen, dass HeithausenBehler Impulse seinem Namen gerecht geworden ist und jeder etwas für den beruflichen Alltag mitnehmen konnte.